Förderverein Kunstakademie Harz 
in der Angersteinschen Villa e. V.
(in Gründung)
Der Förderverein Kunstakademie Harz in der Angersteinschen Villa e. V. 
hat sich am 10. Mai 2026 in Wernigerode gegründet. Als Vorstand wurden gewählt:

1. Vorsitzende Dorit Goedecke, Designerin, Künstlerin, CEO Kunstakademie Harz
2. Vorsitzender Günter Grohs, Dipl. Glasgestalter

Ehrenmitglied Reinhard Kittel, Dozent und Gründer der »Wandlitzer Schule«
Der Förderverein unterstützt die Kunstakademie Harz ideell und finanziell, um Projekte der künstlerisch-ästhetischen und kulturell-politischen Bildung zu ermöglichen, die nicht aus dem regulären Budget finanzierbar sind, wie Sammeln von Spenden, Einnahme von Mitgliedsbeiträgen, Akquise von Fördermitteln sowie Organisation von Veranstaltungen und Präsenz in der Öffentlichkeit.

Weitere Aufgaben sind (Auszug):
Kooperationen mit Kulturträgern und Partnern der Region Harz sowie über-/regionalen Künstlern
Pflege der künstlerischen Wurzeln der »Wandlitzer Schule« sowie der Kontakte zu den ehemaligen Dozenten und herausragenden Absolventen
Anknüpfen an den jüdischen Standort der Angersteinschen Villa
Wertekultur auf biblischer Basis
Profilierung durch Investitionen in Technik und Inventar
Mithilfe bei Ausstellungen und Wettbewerben

Interessieren Sie sich für eine Mitarbeit im Förderverein und möchten die Arbeit der Kunstakademie Harz unterstützen oder fördern? Hier Kontakt aufnehmen.
Ort der Erinnerung – Raum zur Entfaltung: Die Angersteinsche Villa 

Angersteinsche Villa – Ihren Standort im ehemaligen jüdischen Verleger- und Geschäftshaus von 1890 würdigend, widmet sich sich die Kunstakademie Harz auch der Pflege jüdischer Kultur und Geschichte. Über Wege der Kunst können die Kursteilnehmer Welten an Freude, Symbolik und Farben sowie an heilgeschichtlicher Bedeutung kennenlernen.
»... so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. ...« (Geschichte vom Ölbaum, Römer 11,17–24: hier nachlesen)
Die Kurse sind auch gelebte Demokratie und ein Beitrag der Kunstakademie Harz gegen Antisemitismus unter Kindern und Jugendlichen in der Region. 

Kunstkurse zu den jüdischen Festen finden ab 2026 in Kooperation mit der Moses Mendelsohn Akademie in Halberstadt statt. Kinder und Jugendliche lernen über kreative Gestaltungen die Bedeutung und Symbolik einzelner jüdischer Feste kennen.

Die jüdische Kultur als Wurzel unserer heutigen christlichen Wertekultur ist von einer reichen Geschichte, von einer einzigartigen Lebensweise sowie dem Streben nach Bildung, Gerechtigkeit und Verbesserung der Welt geprägt, wie man sie in keiner anderen Kultur findet. 
Die Bildung der Frau (Lesen und Schreiben zu können und zu dürfen) war in der jüdischen Kultur schon tausende Jahre Standard, bevor Luther diese Werte durch Übersetzung der Bibel in die deutsche Sprache erkannte und in unserer Kultur etablierte. Daher gibt es seit der Reformation hierzulande einen Zugang für Frauen zu Bildung sowie zu akademischen, handwerklichen und künstlerischen Berufen. Seit der Reformation gibt es auch erst Krankenhäuser und soziale Einrichtungen.

Das Reformatorische Erbe kann man in den Reformations-Seminaren kennenlernen – mit einem Rückblick auf bis heute berühmte Kunst und klassische Musik sowie interessanten Beispielen aus Architektur- und Schriftgeschichte. In Bezug auf die gewaltigen positiven Veränderungen, die die Reformation hervorgebracht hat, wird der Frage nachgegangen, welche Orientierung und Erneuerung wir und unsere Gesellschaft, Familien, Bildung und Wirtschaft heute benötigen, und welche Schritte man persönlich dafür gehen kann. Kreative Bilder und Texte, die bei der Kursarbeit entstehen, hinterlassen bleibende Eindrücke.


Die ersten Zeichenkurse fanden ab 2023 in der Villa Russo statt.
Die Kunstakademie Harz ist aus der Arbeit der Zeichenschule gewachsen, die im Januar 2023 von Dorit Goedecke als »Zeichenatelier Villa Russo« gegründet wurde. Der erste Standort war im »Clara und Benno Russo Haus. Musisches Begegnungszentrum wider das Vergessen«, dem bekannten jüdischen Anwesen der Querflötistin Barbara Toppel in der Feldstraße in Wernigerode.
Mit dem Umzug 2024 in die Angersteinsche Villa in der Friedrichstraße wurde aus der Zeichenschule das »Zeichenatelier Goedecke«
Mit Übernahme weiterer Räumlichkeiten und den damit verbundenen weiteren Möglichkeiten der Bildnerischen Gestaltung wurde im Juli 2025 die »Kunstakademie Harz« durch Dorit Goedecke gegründet.
80 Jahre Kriegsende?
Zeit für einen Wendepunkt.
80 Jahre nach dem historischen Neuanfang für unser geliebtes Deutschland haben wir eine wichtige Botschaft immer noch nicht verstanden.
Back to Top