Hebräisch-jüdische Kultur
Von festlichen Feiern und Schriftzeichen voller Tiefe
Jüdische und biblische Feste sind Thema einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Jahreslauf der Schöpfung, von Saat über Wachstum bis zur Ernte und den Ruhezeiten, aber auch mit der tiefen heils-/geschichtlichen Bedeutung jedes einzelnen Festes. Es eröffnen sich Einblicke in Traditionen und Segnungen, die über Generationen hinweg bis in unsere heutige Zeit hinein wirken.
»Abraham soll zu einem grossen und mächtigen Volk werden, und durch ihn sollen alle Völker der Erde Segen erlangen.« 1. Mose 18,18
Hebräische Buchstaben stehen für eine ganze Welt von interessanten Botschaften. Ein Buchstabe steht für ein ganzes Wort und ebenso für eine Zahl sowie für eine Fülle an Bedeutungen. Wer sich mit den Wurzeln der Sprache oder dem Alten Testament in seiner Urform beschäftigt, begegnet automatisch dem Hebräisch. Es ist eine über 3000 Jahre alte, von rechts nach links geschriebene Konsonantenschrift mit 22 Buchstaben. Die Hebräer waren schon mit Schreibwerkzeugen vertraut, als in unseren Breitengraden noch mit dem Faustkeil hantiert wurde.
KUNSTPROJEKTE
Jüdische Feste
Für ein Kunstprojekt zu biblischen und jüdischen Festen kannst du dich hier bewerben. Die Kurse eignen sich für Schulen, Hort- und Jugendgruppen, Gesprächs- oder Bibelkreise. Einige Projekte werden in Kooperation mit dem Berend-Lehmann-Museum Halberstadt veranstaltet. Der Besuch des dortigen Jüdischen Museums zur Geschichte der Juden in Halberstadt und das anschließende gemeinsame Kreativsein in den historischen Schulräumen sind ein besonderes außerschulisches Erlebnis.
Die Veranstaltungen sind Teil der Jüdischen Kultur Sachsen-Anhalts.